Minimalismus, startseite1

berlin minimal

Bekannte Berliner Bauwerke werden motivisch reduziert oder nur noch ausschnittsweise zitiert. In Verbindung mit dem einzigartigen Farbton des Pola Graph (die Tonwertskala reicht von Weiß über Beige bis zu einem dunklen Braun,  insgesamt warme Töne) entsteht so eine eigene Ästhetik mit individueller Bildaussage. Pola Graph war ein spezieller Kleinbildfilm von Polaroid.

Der minimalistische Fotoansatz ist unpolitisch und distanziert. Er lässt dem Betrachter den nötigen eigenen Spielraum für Fantasie und Gedankenfreiheit. berlin minimal fügt den vielen Bildbänden, Bestandsaufnahmen und Betrachtungen eine weitere Sicht hinzu. Diese Sicht ist weder touristisch noch politisch oder weltanschaulich okkupierbar und ignoriert bewusst Maßstäbe wie „schön“ oder „hässlich“ .

berlin minimal verbindet die einzelnen Bezirke Berlins und überwindet Gegensätze. Ost oder West, „ärmere“ oder „reichere“ Wohngegenden, bekannte, unbekannte oder verkannte Bauwerke, Zeiten und Epochen – all das Trennende wird aufgehoben und hat keine Bedeutung. Minimalismus ist eine freiheitliche Betrachtungsweise!
Gleichzeitig ist diese Sicht eine Einladung: Schärfe die eigenen Sinne und entdecke Bekanntes neu!

berlin minimal wurde 2004 in Berlin erstmals im Rahmen einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Rede hielt der damalige Berliner Kultursenator Prof. Dr. Christoph Stölzl. Außerdem diente berlin minimal der PR-Kampagne zur Einführung des Opel-Tigra in der Region Berlin-Brandenburg. Die Fotoserie wurde anschließend mehrfach ausgestellt, u.a. in der Bundeskunsthalle, Bonn, dem Kunstbahnhof in Kassel und dem Goethe-Institut in Budapest.

In Vorbereitung: hamburg minimal; münchen minimal; deutschland minimal

Ausstellung bei Opel in Berlin (11/2004–01/2015):
Einladung Vernissage
Faltblatt
Teilnahme Gewinnspiel
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