Kommunikationsformen

Menschen nehmen auf verschiedene Arten Kontakt miteinander auf.

Die wichtigsten Kommunikationsformen sind:


* Verbale Kommunikation
* Nonverbale Kommunikation
* Paraverbale Kommunikation





» Verbale Kommunikation
* Sprachgebundene Kommunikation, wobei diese Sprache aus Worten, Zeichen oder sonstigen Informationsträgern bestehen kann.

» Nonverbale Kommunikation
* Kommunikation ohne Worte, nicht an Sprache gebundene Kommunikation

Wichtigster Teil der nonverbalen Kommunikation ist die Körpersprache, die durch Körperhaltung, Mimik und Gestik ausgedrückt und visuell wahrgenommen wird.


» Körpersprache (Körperhaltung):
*Bezeichnet die Art und Weise, wie der Mensch seinen Körper zeigt.


» Unterscheidungen:

- Offene Körperhaltung signalisieren:
* "Mir geht es gut, ich bin zufrieden", der Körper ist entspannt, die Arme sind geöffnet, die    Beine stehen locker am Boden.

- Geschlossene Körperhaltung signalisieren:
* "das passt mir nicht, das will ich nicht", der Körper wird gespannt, die Arme bewegen sich    zum Körper (z.B. "verschränkt")


Gestik:
* Gesamtheit aller Ausdrucksbewegungen des Körpers, vor allem die der Arme und Hände
* dient dazu die verbale Aussage zu untermauern
* die Gestik ist abhängig von Persönlichkeit, Temperament, Selbstbewusstsein und    Kulturkreis

Mimik:
* folgende Grundemotionen werden ausgedrückt:
- Freude / Glück
- Furcht / Angst
- Überraschung
- Wut / Ärger
- Trauer
- Verachtung / Ekel

Die fünf Grundsätze der Kommunikation nach Watzlawick

1. Man kann nicht nicht kommunizieren
    * jedes menschliche Verhalten hat       Mitteilungscharakter
    * Kommunikation besteht nicht nur aus       Worten und Sprachverhalten, sondern       aus jedem Verhalten

2. Jede Kommunikation enthält einen Beziehungs- und einen Inhaltsaspekt
     * Beziehungsaspekt: Wie wird es gesagt        (durch Mimik, Gestik, Tonfall)
     * Inhaltsaspekt: Was wird gesagt (Inhalt        der Nachricht, die übertragen wird)

3. Zwischenmenschliche Beziehungen sind durch die Interpunktion von Kommunikationsabläufen geprägt
     * Kommunikation kennt keinen Anfang,        kein Ende, keinen Auslöser für die        Kommunikation, keine Ungleichgewichte        und keine Wertung
     * Erst wenn die Kommunikationsteilnehmer        eine entsprechende Struktur bei        Kommunikationsabläufen vorgeben (=        Interpunktion von Ereignisfolgen), kann        es zu Beziehungskonflikten kommen.        Jeder der Beteiligten beansprucht für        sich auf die Maßnahme des Gegenübers        reagiert zu haben

4. Kommunikation zwischen Menschen bedient sich digitaler und analoger Modalitäten

5. Kommunikation kann auf symmetrischen und komplementären Beziehungen beruhen

    * symmetrische Beziehungen:
      zeichnen sich durch Streben nach       Gleichheit und Verminderungen von       Unterschieden zwischen den Partnern aus       (z.B.: zwei Mechaniker, die ihre Tätigkeit       in gleicher Qualität ausüben wollen)
    * komplementäre Interaktion: basiert auf       sich gegenseitig ergänzende       Unterschiedlichkeiten (z.B.: Interaktion       zwischen Arzt u. Schwester, sie haben       unterschiedliche Aufgaben, die sich, wenn       alles gut läuft, sinnvoll ergänzen